Energieeffizienzklasse

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Kein Energieausweis. Diese Seite schätzt aus öffentlichen Statistiken, sie misst kein Gebäude. Für Verkauf, Vermietung und Verpachtung brauchen Sie weiterhin den Energieausweis nach §§ 79–88 GModG, ausgestellt von einer berechtigten Person (§ 88). Wie geschätzt wird.

Methode, Annahmen und Grenzen

Was diese Seite schätzt, woraus, und was sie nicht weiß.

Was ein Energieausweis enthält

§ 85 GModG zählt die Pflichtangaben auf: Ausweisart, Ablaufdatum, Registriernummer, Anschrift, Gebäudetyp, Baujahr des Gebäudes und des Wärmeerzeugers, Anzahl der Wohnungen, Gebäudenutzfläche, wesentliche Energieträger, Lüftung, Anlass der Ausstellung und den Aussteller. Die Energieeffizienzklasse ergibt sich nach § 86 und Anlage 10 unmittelbar aus dem Endenergiebedarf oder -verbrauch. In einer Immobilienanzeige sind nach § 87 Ausweisart, Endenergiewert, Energieträger, Baujahr und Klasse Pflicht — wenn ein Ausweis vorliegt.

Was öffentlich ist

Was nicht öffentlich ist

Die Energieausweise selbst. Die Registriernummern vergibt das Deutsche Institut für Bautechnik (§ 98); ein öffentliches Verzeichnis der Ausweise und ihrer Klassen gibt es nicht. Ob ein Gebäude gedämmt oder die Heizung erneuert wurde, steht in keiner offenen Statistik.

Wie geschätzt wird

  1. Jede Kombination aus Baujahr, Typ und Energieträger erhält die Endenergie des passenden TABULA-Typgebäudes: Wärmebedarf (Heizung und Warmwasser) mal Aufwandszahl des Systems.
  2. Die Aufwandszahl ist der Mittelwert von gelieferter Energie / Bedarf über die deutschen TABULA-Systeme dieses Energieträgers (Tabelle unten).
  3. Der Wert wird von der TABULA-Bezugsfläche auf die Gebäudenutzfläche umgerechnet (Verhältnis der beiden Flächen im Typgebäude).
  4. Die Klasse folgt aus Anlage 10.
  5. Für eine Gemeinde werden die beheizten Gebäude des 1-km-Gitters nach dem Anteil ihrer 100-m-Zellen auf die Gemeinden verteilt; jede 100-m-Zelle gehört zu der Gemeinde, in der ihr Mittelpunkt liegt (2.623.689 Zellen, 2.623.467 per Mittelpunkt, 218 der nächsten Gemeinde im Umkreis von 300 m zugeordnet, 4 ohne Gemeinde).

Aufwandszahlen

Energieträger / Wärmeerzeuger (TABULA-Code)Faktor
Bio_Gas/CHP0,783
Bio_WP/B_WP1,321
DH/TS1,224
El_OP/E_Storage1,003
El_OP/HP_Air0,639
El_OP/HP_Ground0,423
Gas/B_C1,014
Gas/B_NC_LT1,504
Gas/G_IWH_C1,130
Gas/G_IWH_NC1,373
Oil/B_C1,061
Oil/B_NC_LT1,444

Annahmen je Energieträger

Wie genau ist das?

Nicht gemessen. Um die Treffsicherheit zu messen, bräuchte man Gebäude, deren echte Klasse öffentlich ist. Die Klassen stehen in Immobilienanzeigen auf privaten Portalen, deren Bedingungen eine Sammlung nicht erlauben, und im nicht öffentlichen Register. Deshalb zeigt diese Seite keine einzelne Klasse, sondern drei Zustände. Ein Verbrauchsausweis misst zudem das Verhalten der Bewohner und kann vom berechneten Bedarf deutlich abweichen.

Die Heizungspflichten seit der Reform 2026

Im Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, vormals GEG) sind die §§ 71 und 72 weggefallen. Gelesen am 2026-10-16 auf gesetze-im-internet.de:

Die Gemeindeseiten zählen die betroffenen Gebäude aus dem Zensus 2022; ob eine Heizung nach dem 29.07.2026 eingebaut wurde, weiß der Zensus nicht.

Die Umgebung

Nettokaltmiete, Leerstandsquote, Fläche je Wohnung und Eigentümerquote sind Zensus-Werte je 100-m-Zelle (Durchschnitt der Wohnungen der Zelle). Die Gemeindeseiten zeigen den Median über die Zellen, ungewichtet — kein Gemeindedurchschnitt. Der Zensus schreibt „–“ für „genau Null oder auf Null geändert“: bei Leerstand und Eigentümerquote zählt eine solche Zelle als 0. Die meisten Leerstandswerte kennzeichnet er als statistisch unsicher; eine Zeile, deren drei Viertel der Zellen bei 0 liegen, wird nicht gezeigt.

Was diese Seite nicht tut